Dienstag, 6. Januar 2009


Dienstag, erster (B)Logbuch-Eintrag: Es ist soweit - ich bin an der Front, im fernen Osten. Eisige Kälte und gesichtslähmende Windböen konnten mich nicht aufhalten. Eben noch im kuscheligen Mädchen-Büro in Hamburg am geliebten Arbeitsplatz,















und jetzt schon bei der














für ganze drei Monate. Der Einritt ins ferne Land gestaltete sich wie folgt:
Das Passieren der Sachsen-Anhaltinischen Grenze stellte kein Problem dar, das Finden der Wohnung glücklicherweise auch nicht (wenn Magdeburg ein Stadtzentrum hat, dann wohn ich darin). Meine zukünftigen Mitbewohner empfingen mich sehr herzlich "Wer bist Du denn? Ja, dann such Dir ma n Zimmer aus.". Ich durfte dann also mein Zimmer und die restlichen, für eine Männer-WG sehr gepflegten, Räume in Augenschein nehmen. Der nächste Plan: die nähere Umgebung erkunden (wo krieg ich Geld, Zigaretten und Essen her) und den Zeitplan für morgen früh ausarbeiten. Ich folgte also den Schienen (Tipp vom Mitbewohner) und fand den Hauptbahnhof, gut, sonst nicht viel, aber immerhin. Nach Überprüfung der Wegdauer, des Fahrplans und kurzer Besichtigung der ansässigen Koffein-Händler stolperte ich über den gefrorenen Gehweg zurück. Als Überraschung daheim hatten die Jungs meinen Laptop dem Internet zugänglich gemacht - lieb. Eine Sorge weniger. Schnell die Fernsehkanäle (ja, es sind mehr als drei) installiert - schon fühlt man sich wie ein zivilisierter Mensch. Zum fast perfekten Seelenheil schlüpfte ich dann in meinen St.Pauli-Dress und kochte Pasta, bene! Somit liege ich jetzt entspannt rum und tanke Kräfte für den morgigen ersten Tag at work.

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